Freiwillige Feuerwehr Graz 

Einsatzkräfte präsentierten sich beim Krone Stadtfest

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Die Einsatzorganisationen der steirischen Landeshauptstadt präsentierten sich vergangenes Wochenende im Zuge des 26. Krone Stadtfest am Eisernen Tor in Graz. Polizei, Rotes Kreuz, Wasserrettung, Berufsfeuerwehr und die Freiwillige Feuerwehr nutzten die Gelegenheit um sich und deren Arbeit der Bevölkerung bei zahlreichen Infoständen und bei Vorführungen zu präsentieren.

Fotos: Feuerwehr Graz/Radaelli

Damit die warme Jahreszeit nicht zu heiß wird…

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Vorbeugende Maßnahmen gegen Waldbrandgefahr

Mit Beginn der warmen Jahreszeit steigt auch die Gefahr von Waldbränden. Deshalb gibt es auch heuer wieder ein generelles Verbot des Feueranzündens und Rauchens in den Grazer Waldgebieten. Ein weggeworfener, noch glosender Zigarettenstummel kann schlimme Folgen haben. Trockenes Gras oder Geäst fängt innerhalb weniger Sekunden Feuer, das sich unkontrollierbar den Weg durch die Natur bahnt. Je länger so ein Brand unentdeckt bleibt, desto schwerwiegender sind die Folgen. Einen Waldbrand unter Kontrolle zu bringen ist eine der größten Herausforderungen der Feuerwehren. Der oft unberechenbare Wind sowie eine rasche Ausbreitung erschweren den Einsatzkräften das Eindämmen einer solchen Katastrophe noch mehr. Mit jeder Minute steigt das Risiko für die Tiere des Waldes sowie für die umliegenden Häuser und deren Bewohnerinnen und Bewohner. Ein weiterer Grund dieses hohe Gefahrenpotential gar nicht erst herauszufordern.

Das Verbot gilt von 1. Mai bis einschließlich 31. Oktober 2010, jedoch ist auch außerhalb dieses Zeitraumes Vorsicht geboten, denn der Feuerteufel schläft niemals.

Text: LM/V Andreas Rieger, Presseteam Feuerwehr Graz

Kronen Zeitung: Grazer Feuerwehr wird um 3,4 Mio. Euro neu aufgestellt

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Die Grazer Feuerwehr will hoch hinaus: Mehr Personal und neue Geräte – bis Ende 2011 werden 3,4 Millionen Euro investiert. Und auch sonst bleibt kein Stein auf dem anderen. Die Kompetenzen zwischen Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr sollen künftig besser geregelt und ein “Katastrophenschutzplan 2015″ erarbeitet werden.

In den vergangenen Wochen war das Rumoren hinter den Mauern der Zentralfeuerwache am Grazer Lendplatz immer lauter geworden. Es herrsche akuter Personalmangel, lautete die Kritik. Manch einer sah gar die Sicherheit der Grazer in Gefahr. Das veranlasste die Stadtpolitik zum Handeln.

Personal wird aufgestockt
Zwölf neue Feuerwehrmänner sollen ab Juli in Ausbildung gehen und bereits Anfang 2011 einsatzbereit sein. Im Gegenzug müssen die Florianis sechs zusätzliche 24-Stunden-Dienste pro Jahr schieben, damit wäre der Personalbedarf gedeckt. Beim Thema Überstunden – bis Ende März hatten sich ja 105.500 angehäuft – dürfte man eine Lösung gefunden haben. Die Stadt bietet den Feuerwehrmännern an, die Überstunden – teilweise - in Freizeit abzugelten. “Dadurch könnten bis zu zehn weitere Feuerwehrmänner aufgenommen werden”, stellt Stadtrat Rüsch klar.

Geräte werden auf neuesten Stand gebracht
Bis Ende 2011 werden 3,4 Millionen Euro in die Geräte (Fahrzeuge, Schutzbekleidung, etc.) investiert. 1,8 Millionen Euro entfallen allein auf die Anschaffung von vier Löschfahrzeugen.

Verbesserung der Zusammenarbeit
Auch die Zusammenarbeit zwischen der Berufsfeuerwehr und den Freiwilligen Florianis soll verbessert werden, Aufgaben klar definiert und Synergien genutzt werden. So werden die Ehrenamtlichen etwa verstärkt bei der Kontrolle von Brandschutzanlagen im Einsatz sein. “Eine von mir eingesetzte Arbeitsgruppe wird bis Ende des Jahres ein entsprechendes Konzept erstellen”, kündigt Stadträtin Grabner an. In Kooperation mit der Uni Graz wird ein “Katastrophenschutzplan 2015″ erarbeitet und auch der “Brandschutzbedarfsplan” soll neu überarbeitet werden.

von Ernst Grabenwarter und Gerald Richter (”Steirerkrone”) und steirerkrone.at

Quelle: www.steirerkrone.at


Voller Einsatz für Löschfahrzeug

Mit vollem ehrenamtlichen Einsatz glänzten in den letzten Monaten die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Graz. Und das nicht nur bei Einsätzen, sie steckten auch viel Arbeit in ihr neues Rüstfahrzeug, das sie gestern in Betrieb genommen haben. “In mehr als 700 Arbeitsstunden haben Mitglieder der Truppe – vom Mechaniker über den Spengler bis hin zum Elektriker und Nachrichtentechniker – das ausrangierte Rüstlöschfahrzeug der Berufsfeuerwehr auf den aktuellen Einsatzstandard gebracht”, erzählt Vizekommandant Enrico Radaelli. Die Firma “Franz Hahn Nutzfahrzeuge” in Zettling stellte ihre Werkstatt für die Arbeiten zur Verfügung. Der Wagen steht im Stützpunkt der Ehrenamtlichen in Kroisbach für heiße Einsätze parat.

Foto: Feuerwehr Graz/Hoffmann, Quelle: Kleine Zeitung 16.01.2010

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