Freiwillige Feuerwehr Graz 

Damit die warme Jahreszeit nicht zu heiß wird…

Blogged in Allgemein, Feuerwehr, Katastrophenschutz, Presse, Zivilschutz von Daniel Nemeth

Vorbeugende Maßnahmen gegen Waldbrandgefahr

Mit Beginn der warmen Jahreszeit steigt auch die Gefahr von Waldbränden. Deshalb gibt es auch heuer wieder ein generelles Verbot des Feueranzündens und Rauchens in den Grazer Waldgebieten. Ein weggeworfener, noch glosender Zigarettenstummel kann schlimme Folgen haben. Trockenes Gras oder Geäst fängt innerhalb weniger Sekunden Feuer, das sich unkontrollierbar den Weg durch die Natur bahnt. Je länger so ein Brand unentdeckt bleibt, desto schwerwiegender sind die Folgen. Einen Waldbrand unter Kontrolle zu bringen ist eine der größten Herausforderungen der Feuerwehren. Der oft unberechenbare Wind sowie eine rasche Ausbreitung erschweren den Einsatzkräften das Eindämmen einer solchen Katastrophe noch mehr. Mit jeder Minute steigt das Risiko für die Tiere des Waldes sowie für die umliegenden Häuser und deren Bewohnerinnen und Bewohner. Ein weiterer Grund dieses hohe Gefahrenpotential gar nicht erst herauszufordern.

Das Verbot gilt von 1. Mai bis einschließlich 31. Oktober 2010, jedoch ist auch außerhalb dieses Zeitraumes Vorsicht geboten, denn der Feuerteufel schläft niemals.

Text: LM/V Andreas Rieger, Presseteam Feuerwehr Graz

Sandsackrückholaktion beendet

Blogged in Chronik, Einsatz, Feuerwehr, Katastrophenschutz, Zivilschutz von Markus Lampel

Gemeinsam packten in den vergangenen Tagen die Berufsfeuerwehr und die Freiwillige Feuerwehr in der steirischen Landeshauptstadt an um die in der Hochwassersaison stationierten Sandsackwälle wieder einzuholen und die neuralgischen Stellen zu reinigen.

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PA 3. Oktober 2009: Test aller Sirenensignale

Blogged in Allgemein, Chronik, Katastrophenschutz, Zivilschutz von Markus Lampel

Der kommende Samstag bringt um 12 Uhr den quartalsmäßigen Probelauf aller Zivilschutzsirenensignale, diesmal ausgelöst von der Bundeswarnzentrale für das gesamte Bundesgebiet. Damit wird auch das Stadtgebiet flächendeckend auf die Funktionalität dieses Alarmsystems überprüft. Ganz wichtig: Die Sirenenanlagen können nur dann ihre Funktion wirklich erfüllen, wenn einerseits jeder weiß, was die Signale bedeuten, und andererseits das Zivilschutzreferat über etwaige Ausfälle informiert wird!

Graz verfügt über insgesamt 85 Sirenenanlagen auf öffentlichen, aber auch privaten Gebäuden zur Warnung und Alarmierung der Bevölkerung

Diese Sirenen sind Teil des gesamtösterreichischen Warn- und Alarmsystems, das allein in der Steiermark ca. 1.300 Anlagen umfasst. Diese Einrichtungen werden über Funk gesteuert und können je nach Anlassfall und Ausmaß von der Grazer Berufsfeuerwehr, der Landeswarnzentrale in Graz oder der Bundeswarnzentrale in Wien (dies ist am 3. Oktober der Fall) ausgelöst werden.

Diese Zivilschutzsignale werden am Samstag ausgestrahlt:

12.00 Uhr: Sirenenprobe (15 Sekunden, wie jeden Samstag)

12.15 Uhr: Warnung (3 Minuten Dauerton),

12.30 Uhr: Alarm (1 Minute auf- und abschwellender Ton)

12.45 Uhr: Entwarnung (1 Minute Dauerton).

Bei der Überprüfung der Sirenen sind die Behörden ganz wesentlich auf die Mitwirkung der Bevölkerung angewiesen. Nur wenn Beobachtungen über nicht oder fehlerhaft funktionierende Sirenenanlagen der Behörde mitgeteilt werden, können die notwendigen Instandhaltungsarbeiten umgehend veranlasst werden.

Daher die Bitte an alle Grazerinnen und Grazer, genau darauf zu achten, ob die Signale auch tatsächlich zu vernehmen sind, und gegebenenfalls das Zivilschutzreferat der Stadt Graz ab kommenden Montag unter Tel. 872 – 5777 über nicht ordnungsgemäß funktionierende Sirenenanlagen in Kenntnis zu setzen.

Einsatznews: Hochwasser in Andritz unter Kontrolle

Blogged in Einsatz, Feuerwehr, Katastrophenschutz von obi


Aufgrund hoher Niederschläge kam es gestern, 17. September 2009, im Großraum Graz erneut zu einem Anstieg des Schöckelbaches. Nach Vorliegen der ersten Wetter-, und Niederschlagsprognosen begann der Einsatzdirektor der Grazer Berufsfeuerwehr Oberbrandrat Karl Graßberger unverzüglich mit den notwendigen Einsatzvorbereitungen. „Durch das perfekte Zusammenspiel zwischen der Einsatzleitstelle der Feuerwehren in Graz-Umgebung und der Brandmeldezentrale der Grazer Berufsfeuerwehr sowie der ständigen Beobachtung und Analyse der Wetterprognosen war es uns möglich, punktgenaue Einsatzmaßnahmen zu setzen”, so der Einsatzleiter.
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