Freiwillige Feuerwehr Graz 

Freiwillige Feuerwehr Graz im Sturmeinsatz

Blogged in Allgemein von Daniel Nemeth

Auch die ehrenamtlichen Helfer waren vergangenes Wochenende verstärkt im Einsatz

Die starken Windböen vergangenes Wochenende machten nicht nur der Berufsfeuerwehr in der steirischen Landeshauptstadt zu schaffen. Die Freiwillige Feuerwehr Graz besetzte von Freitagabend an alle Fahrzeuge, um das vermehrte Einsatzaufkommen gemeinsam mit den Kollegen der Berufsfeuerwehr bestmöglich bewältigen zu können. Rund 60 Einsätze mussten die Grazer Feuerwehren aufgrund des vorangegangenen Sturmes zusätzlich zum „Tagesgeschäft“ abarbeiten, die freiwillige Florianis konnte dabei unterstützend mit anpacken. Die Grazer Bezirke Straßgang, Andritz und Mariatrost waren besonders stark von den starken Windböen betroffen, der Schwerpunkt der Einsatztätigkeit lag in der Sicherung von umgeknickten Bäumen, die auf Straßen bzw. Wege gestürzt waren, das Sichern und Wiederaufstellen von Baustellenabsicherungen sowie das Sichern von Blechdächern. Auch das Tierfahrzeug der Berufsfeuerwehr musste zu zahlreichen Einsätzen ausrücken. Eine Vielzahl von Jungvögeln stürzten bei den Böen aus ihren Nestern.

Gegen Ende der Woche scheint sich laut Meteorologen die Wetterlage zu beruhigen. Was das für die kommenden Sommermonate heißt ist ungewiss. Die Grazer Feuerwehren sind jedenfalls für den Ernstfall bestens gerüstet und haben ihre Einsatzvorbereitungen bereits abgeschlossen.

Text: LM/V Andreas Rieger, Presseteam Feuerwehr Graz

Sicherheitsaktionstag in Straßgang

Blogged in Allgemein von Daniel Nemeth

Beeindruckende Vorführungen der Grazer Feuerwehren

Am Samstag den 15. Mai 2010 fand am Parkplatz des KIKA in Graz-Straßgang der Sicherheitsaktionstag statt. Das Landespolizeikommando Steiermark informierte über Kriminalprävention, die allseits beliebte Fahrradcodierung fand erneut großen Anklang, ebenso der Überschlagsimulator des ÖAMTC.

Die Freiwillige Feuerwehr Graz präsentierte in verschiedenen Vorführungen den Umgang mit Feuerlöschern, zeigte wie eine brennende Person richtig gelöscht wird und was passiert, wenn man versucht, brennendes Öl mit Wasser zu löschen. Die Drehleiter der Berufsfeuerwehr Graz begeisterte Groß und Klein, allein das Wetter machte den Besucherinnen und Besuchern einen Strich durch die Rechnung. Der einsetzende Dauerregen veranlasste die Veranstalter, den Sicherheitsaktionstag vorzeitig zu beenden. Bezirksparteiobmann Dr. Walther Nauta und der Bezirksvorsteher aus Straßgang Ferdinand Köberl freuten sich gemeinsam mit LAbg. Eduard Hamedl trotzdem über die gelungene Veranstaltung und sind schon beim Planen des nächsten Sicherheitsaktionstages. Dieser soll noch im Herbst stattfinden.

Text: LM/V Andreas Rieger, Presseteam Feuerwehr Graz

Jungvögel gestrandet?

Blogged in Allgemein von Daniel Nemeth

Durch die Brutzeit der Vögel kommt es zurzeit zu einem massiven Anstieg an Einsätzen der Tierrettung. „Besorgte Anrufer melden täglich vermeintlich verletzte, im Stich gelassene Vögel und ersuchen uns um deren Rettung“, erklärt Ing. Karl Gruber, Offizier der Grazer Berufsfeuerwehr. Der Verein “Kleine Wildtiere in großer Not” mit Obfrau Monika Großmann hat deshalb dieser Tage alle Hände voll zu tun um diese gestrandeten Jungvögel wieder aufzupeppen.

Das dies allerdings meistens gar nicht notwendig wäre liegt auf der Hand. Die größeren Vögel sowie die Singvögel, beispielsweise Amsel, Drossel, Star, Elster, Krähen- oder Greifvögel sind sogenannte „Nestflüchter“. Die jungen Vögel verlassen das Nest bereits bevor sie fliegen können und lernen es erst am Boden. Sie hüpfen aus den Nestern und gelangen über Sträucher und Äste auf den Grund, um dort das Fliegen zu erlernen. Das kann oft bis zu sieben Tagen dauern. Währenddessen werden sie von ihren Eltern mit Nahrung versorgt. „Vögel können einen Fremdgeruch nicht wie Wildtiere wahrnehmen, dürfen also im Notfall berührt werden. Allerdings sollte man das nur dann machen, wenn es wirklich notwendig ist, um einen Jungvogel zum Beispiel vom Gehsteig in ein Gebüsch zu heben“, erklärt Monika Großmann. „Den Vogel dann mit nach Hause zu nehmen ist aber keine gute Idee“, meint sie weiter.

Sitzt ein kleiner Vogel also scheinbar hilflos und verlassen auf der Wiese, so befindet er sich gerade im Lernprozess. Kritisch ist es dann, wenn der Jungvogel noch kein Federkleid hat. Nackte Jungvögel sind noch zu klein um auf dem Boden alleine überleben zu können. In solchen Fällen ist eine Alarmierung der Tierrettung unter der Telefonnummer 0 31 6/872-58 88 unbedingt erforderlich. Ebenso natürlich wenn eine unmittelbare Bedrohung voraussehbar oder eine Verletzung sichtbar ist.

Sollten Sie sich nicht sicher sein, erreichen Sie den Verein „Kleine Wildtiere in großer Not“ rund um die Uhr unter der Nummer 0650/64 52 535.

Link: http://wildtiere-in-not.at/

Text: LM/V Andreas Rieger, Presseteam Feuerwehr Graz

Damit die warme Jahreszeit nicht zu heiß wird…

Blogged in Allgemein, Feuerwehr, Katastrophenschutz, Presse, Zivilschutz von Daniel Nemeth

Vorbeugende Maßnahmen gegen Waldbrandgefahr

Mit Beginn der warmen Jahreszeit steigt auch die Gefahr von Waldbränden. Deshalb gibt es auch heuer wieder ein generelles Verbot des Feueranzündens und Rauchens in den Grazer Waldgebieten. Ein weggeworfener, noch glosender Zigarettenstummel kann schlimme Folgen haben. Trockenes Gras oder Geäst fängt innerhalb weniger Sekunden Feuer, das sich unkontrollierbar den Weg durch die Natur bahnt. Je länger so ein Brand unentdeckt bleibt, desto schwerwiegender sind die Folgen. Einen Waldbrand unter Kontrolle zu bringen ist eine der größten Herausforderungen der Feuerwehren. Der oft unberechenbare Wind sowie eine rasche Ausbreitung erschweren den Einsatzkräften das Eindämmen einer solchen Katastrophe noch mehr. Mit jeder Minute steigt das Risiko für die Tiere des Waldes sowie für die umliegenden Häuser und deren Bewohnerinnen und Bewohner. Ein weiterer Grund dieses hohe Gefahrenpotential gar nicht erst herauszufordern.

Das Verbot gilt von 1. Mai bis einschließlich 31. Oktober 2010, jedoch ist auch außerhalb dieses Zeitraumes Vorsicht geboten, denn der Feuerteufel schläft niemals.

Text: LM/V Andreas Rieger, Presseteam Feuerwehr Graz

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